Mein Job

Meine Aufgabe ist es, in Brüssel und Straßburg die Interessen der über vier Millionen Rheinland-Pfälzer erfolgreich zu vertreten. Seit ich 1994 erstmals als Spitzenkandidat der rheinländisch-pfälzischen CDU ins Europarlament gewählt wurde, versuche ich dies mit großem Engagement und nicht nachlassendem Enthusiasmus. Die Besonderheiten des Europarlaments kommen meinem Verständnis von Politik dabei sehr entgegen. Da es hier, im Gegensatz zum Bundestag, keinen Fraktionszwang gibt, sind die Vertreter der unterschiedlichen Parteien geradezu gezwungen, aufeinander zuzugehen und Kompromisse auszuhandeln. Das führt zu einem sehr sachbezogenen, kooperativen und respektvollen Politikstil.

Die EU betrifft jeden einzelnen

Die Bedeutung der EU ist in den letzten zwanzig Jahren signifikant gestiegen – meiner festen Überzeugung nach zum Vorteil jedes Einzelnen. Um nur einige Beispiele zu nennen: Der agraische Mittelstand (wie Bauern und Winzer) wird durch Direktzahlungen der EU unmittelbar unterstützt. Die Regelungen auf dem Finanzmarkt geben den Bankkunden überall in Europa mehr Rechtssicherheit. Viele Förderprogramme für Hochschulen und Vereine werden erst durch die EU ermöglicht. Die Liberalisierung auf dem Energiemarkt und im Flugverkehr hat dafür gesorgt, dass man Preise vergleichen und damit sparen kann. Auch der Bau neuer Flughäfen, wie beispielsweise Frankfurt-Hahn, wurde erst durch diese Entwicklungen möglich. Und last but not least: Seit 1995 gibt es im gesamten Schengen-Raum keine störenden Grenzkontrollen mehr.

Grosser Aufklärungsbedarf

Trotz vieler positiver Entwicklungen hat die EU hierzulande immer noch ein eher schlechtes Image. Es kursieren leider viele Halbwahrheiten und Vorurteile. Ich sehe mich deshalb als Europaabgeordneter in der Pflicht, gegenüber Unternehmen, Verbänden, Vereinen sowie dem einzelnen Bürger kontinuierlich Aufklärungsarbeit zu leisten. Denn ich bin felsenfest davon überzeugt: Je mehr Wissen über die EU da ist, desto positiver wird sie auch gesehen.