Gelesen - Eine Auswahl meiner liebsten Bücher

Gelesen – Eine Auswahl meiner liebsten Bücher

Politik / Geschichte

Jaques le Goff: Die Geburt Europas im Mittelalter (2004)
Der französische Historiker zeichnet ein faszinierendes Gemälde des Mittelalters und seiner europäischen Dimensionen.

Golo Mann: Erinnerungen und Gedanken. Lehrjahre in Frankreich (2000)
Der zweite Band der Erinnerungen zeigt den Sohn des Literaturnobelpreisträgers im franz. Exil (1933 - 1940) und beschreibt anschaulich die deutsch-französische Beziehung während des Hitlerregimes.

Joachim C. Fest: Das Gesicht des Dritten Reichs (1963)
Der ehemalige Herausgeber der FAZ beschreibt in diesem Buch eindringlich die Profile und Personen des Dritten Reichs.

Ludwig Erhard: Wohlstand für alle (1957)
Das grundlegende Werk des Wirtschaftsministers und späteren Bundeskanzlers beschreibt die Voraussetzungen, Hindernisse und Gegner auf dem Weg von der Plan- zur Marktwirtschaft, als Voraussetzung für das (west-)deutsche Wirtschaftswunder.

 

Weltliteratur

Michail Scholochow: Der stille Don (1940)
Der Roman des Literaturnobelpreisträgers schildert das Leben in Russland im Übergang von der Zarenzeit zum Kommunismus.

Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas (1810)
Diese Novelle  zeigt die gewaltige Sprachfülle und faszinierende Erzählart eines großen deutschen Schriftstellers, der in jungen Jahren Selbstmord beging.

Milan Kundera: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (1984)
Eine schwierige Liebesgeschichte bildet den Rahmen für einen der witzigsten und intelligentesten Romane der Gegenwart.

Die Bibel - erschlossen und kommentiert von Hubertus Halbfas (2001)
In dieser kommentierten Bibelausgabe wird die historische, theologische und geographische Einordnung der Bibel im Zusammenhang mit den jüdischen Wurzeln anschaulich dargestellt.

Historische bzw. zeitgeschichtliche Romane

Stefan Zweig:  Sternstunden der Menschheit (1927)
Eine Sammlung von 14 historische Miniaturen schicksalsträchtiger Stunden und geschichtlicher Begebenheiten.

Franz Werfel: Die vierzig Tage des Musa Dagh (1933)
Ein Tatsachenroman über das Schicksal der armenischen Christen im Jahr 1915 und über die grausame Verfolgung der Armenier durch die Jungtürken.

Leon Uris: Mila 18 (1961)
Der Erfolgsautor beschreibt den Überlebenskampf eines jungen Paares im Warschauer Ghetto. Eindrucksvoller Roman zum Nazisystem der Judenverfolgung und Vernichtung in Warschau.

Robert Harris: Angst (2011)
Bei diesem Finanzmarkt-Thriller werden Fakten und Mechanismen der Finanzmarktkrise in einem spannenden Roman vermittelt.

Belletristik / Humor

Mechtilde Lichnowsky: Der Kampf mit dem Fachmann (1978)
Der Kampf zwischen Fachmann und Laie ist ein blutig ernstes Kräftemessen, bis heute.

Jean Anthelme Brillat-Savarin: Physiologie des Geschmacks oder Betrachtung über das höhere Tafelvergnügen (1913)
Der französische Zivilrichter während und nach der Französischen Revolution war ein anerkannter Feinschmecker.

Konrad Beikircher: Et kütt wie´t kütt. Das rheinische Grundgesetz (2001)
Der gebürtige Südtiroler beschreibt die rheinische Lebensart, die Gelassenheit und Gotteserfurcht der Rheinländer.

Alfons Krisam: Deutschland und die Moselaner (1980)
Der Journalist Krisam beschreibt die Moselaner mit hintergründigem Ernst  und heiterem Grundton (Zitat: "Moselaner leben rechts und links der Mosel.").