Die Eigenständigkeit der Uni Koblenz ist das Gebot der Stunde!

01.02.2019

Pressemitteilung   
                                     
Dr. Adolf Weiland (CDU): „Die Eigenständigkeit der Uni Koblenz ist das Gebot der Stunde!“

Für  eine eigenständige Universität Koblenz hat sich jetzt die CDU im nördlichen Rheinland-Pfalz ausgesprochen.  Der Vorsitzende des CDU-Bezirksverbands Koblenz-Montabaur und Landtagsabgeordnete  Dr. Adolf Weiland  erklärt dazu:

„Der Campus Koblenz hat sich in den letzten Jahren mit seinen vier Fachbereichen Bildungswissenschaften, Philologie/Kulturwissenschaften, Mathematik/ Naturwissenschaften und Informatik eine sehr gute Startposition für eine erfolgreiche Entwicklung als eigenständige Universität erarbeitet. Auch die Studierendenzahlen haben sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt. Ein Anstieg von fast 50 % in 10 Jahren ist beachtlich. Eine tatkräftige Hochschulentwicklung in eigener Standortverantwortung würde zusätzliche Kräfte freisetzen und lässt  die Zahl von 10 000 Studierenden  in naher Zukunft als  realistisches Ziel erscheinen.

Auch das Umfeld des Campus spricht für eine Verselbstständigung. Die Kooperationen mit außeruniversitären Partnern sind bereits sehr rege und haben noch sehr viel Potential. Mit der Hochschule Koblenz steht zudem ein starker wissenschaftlicher Kooperationspartner bereit. Hier gibt es noch viele Möglichkeiten für Formen innovativer  Zusammenarbeit zu beiderseitigem Nutzen, ohne die jeweilige Unabhängigkeit und das  spezifische Profil beider Einrichtungen  in Frage zu stellen.

Eine eigenständige Universität Koblenz entspricht einer alten Forderung der CDU im nördlichen Rheinland-Pfalz. Sie wurde bisher von der Landesregierung mit Rücksicht auf den Standort Landau immer abgelehnt. Für diesen bietet sich nun aber eine tragfähige Lösung in der Zusammenarbeit mit der Uni Kaiserslautern. Deshalb wartet das ganze nördliche Rheinland-Pfalz jetzt auf eine klare Entscheidung aus Mainz für eine Universität Koblenz. Die Landesregierung ist aufgefordert, die Hängepartie, die letztlich allen Beteiligten schadet, mit einer positiven Entscheidung für Koblenz umgehend zu beenden.

Angesichts der nun eingetretenen  Entwicklung zeigt sich aber auch, dass es  ein Fehler der Landesregierung war, am Standort Koblenz wichtige Studiengänge zu schließen. Die Landesregierung muss das nun korrigieren. Sie muss für Perspektiven und die notwendigen Mittel sorgen. Das würde der Region als dynamischem Wirtschafts- und Bildungsstandort weiteren Auftrieb geben und die Wissenschaftslandschaft des gesamten Landes sehr bereichern.“